Transparenz für effiziente Risikoerkennung- und -bewältigung

LANXESS AG | 22. Juni 2026

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LANXESS ist ein Spezialchemie-Konzern, der 2017 einen Umsatz von 9,7 Milliarden Euro erzielte und aktuell rund 19.200 Mitarbeiter in 25 Ländern beschäftigt (Stand: 2019). Für das Risikomanagement der Aktiengesellschaft wurde eine Software benötigt, welche den gesamten Risikomanagement-Prozess im Konzern zentral abbilden und steuern sollte. Diese und weitere Anforderungen konnten mit unserer Softwarelösung für das Chancen- & Risikomanagement antares RiMIS® erfolgreich umgesetzt werden.

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Auf einen Blick
  • Branche: Chemische Industrie
  • Unternehmensgröße: 19.200 Mitarbeiter
  • Anforderungen: Abbildung und Ausbau der bisherigen Logik in einer zentralen Risikomanagementsoftware, Schaffung von Auswertemöglichkeiten, Umsetzung der Risikomanagementprozesse, erweiterte Simulationsmöglichkeiten
  • User: Über 300 Anwender
  • Projektkategorie: antares RiMIS® Softwarelösung für Risiko- & Chancenmanagement
LANXESS Deutschland GmbH
LANXESS ist ein führender Spezialchemie-Konzern, der 2017 einen Umsatz von 9,7 Milliarden Euro erzielte und aktuell rund 19.200 Mitarbeiter in 25 Ländern beschäftigt. Das Unternehmen ist derzeit an 74 Produktionsstandorten weltweit präsent. Das Kerngeschäft von LANXESS bilden Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von chemischen Zwischenprodukten, Additiven, Spezialchemikalien und Kunststoffen. Mit ARLANXEO, einem Gemeinschaftsunternehmen mit Saudi Aramco, ist LANXESS zudem führender Anbieter für synthetischen Kautschuk. LANXESS ist Mitglied in den führenden Nachhaltigkeitsindizes Dow Jones Sustainability Index (DJSI World und Europe) und FTSE4Good.
Aufgabenstellung
Benötigt wurde eine zentrale Risikomanagementsoftware zur Unterstützung des Risikomanagementprozesses im LANXESS-Konzern. Die neue Risikomanagement-Software sollte die Excel-Templates zur Erfassung der Chancen und Risiken ablösen, einen Workflow zur Weiterleitung und Freigabe der Chancen & Risiken anbieten, eine Aggregation mittels einer Monte-Carlo-Simulation und eine weitgehend automatisierte Berichterstattung der Chancen & Risiken ermöglichen. Darüber hinaus sollte die neue Risikomanagement-Software hilfreiche Analysemöglichkeiten zur Risikosteuerung bieten. Eine der wichtigen Anforderung war zudem die Verknüpfung mit der Unternehmensplanung. Der Anwender sollte in der Lage sein, je Einheit und Periode Planzahlen zu erfassen und die Abweichung zur Planung vor und nach der Risikosimulation auswerten zu können.
Lösung
Mit der etablierten Chancen- und Risikomanagementsoftware antares RiMIS® konnte LANXESS auf eine Lösung aufsetzen, die volle Transparenz über die unternehmensweite Risikosituation schafft. Über Workshops wurde das detaillierte Anforderungsprofil erarbeitet und die Implementierungsphasen abgestimmt. Das von antares RiMIS® bekannte Customizing-Modul ließ zu, dass alle neuen Anforderungen über Parametersteuerungen in den Standard der Softwareapplikation von antares überführt werden konnten. So konnten auch Änderungen während der laufenden Projektphase noch berücksichtigt und implementiert werden. Pragmatismus durch Flexibilität war einer der vielen herausragenden Projekteigenschaften beider Partner. Das Projekt wurde neben den antares Beratern durch einen externen Mathematiker betreut. Somit konnten alle Anforderungen kompetent und direkt gelöst werden.
Praktischer Nutzen

Durch die Einführung von antares RiMIS® wurde der interne, konzernweite Risikomelde- und freigabeprozess bei LANXESS optimiert und automatisiert. Die bisherige Excel-basierte Methode wurde abgelöst. Mit der neuen Software entstand mehr Transparenz und Sicherheit in den vielfältigen Prozessen der Geschäftsbereiche. Ein weiterer Vorteil, von dem LANXESS nun profitiert, ist das neu entwickelte Berechtigungskonzept. Der Konzern aus Köln legt größten Wert auf Sicherheit und Datenschutz. Jeder Geschäftsbereich und jeder User sehen nur die für ihn relevanten und zugehörigen Daten. Ein weiterer wichtiger Aspekt bei LANXESS sind mögliche Reputationsschäden, die nun in der Applikation entsprechend priorisiert und mit adäquaten Gegensteuerungs- mechanismen versehen werden können. 

Zur Aggregation bestehender Chancen und Risiken wird eine integrierte, R-basierte Monte-Carlo-Simulation verwendet. Die stochastische Methode dient in der Konzernzentrale dazu, mittels Wahrscheinlichkeitsverteilungen die Auswirkungen möglicher Kombinationseffekte verschiedener Risiken zu analysieren und den Gesamtrisikoumfang zu bestimmen.

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